Mentor oder Zweitbetreuer?

Nach den Regularien der TUM-GS benötigt jeder Doktorand einen Zweitbetreuer/Mentor. Dieser muss beispielswiese bei der Betreuungsvereinbarung mitunterschreiben.

Zum Mentor/Zweitbetreuer kann jeder promovierte Wissenschaftler berufen werden. Es hat somit nichts zu tun mit einer Zweitprüferschaft im Abschlussverfahren zur Begutachtung der Dissertationsschrift und oder der Teilnahme als Mitglied der Prüfungskommission bei der mündlichen Prüfung.

Im Endeffekt sollte sich jeder Promovierende überlegen, ob er einen eher wissenschaftlichen Betreuer oder eher einen "Berater" für die Karriere und Laufbahnplanung benötigt. Im folgenden sollen diese beiden Rollen diskutiert werden.

Der Zweitbetreuer

Unter einem Zweitbetreuer versteht man eine Person, die sich wissenschaftlich-fachlich als Berater des Forschungsprojekts zur Verfügung steht. Im einfachsten Fall kann es ein postdoktoraler Wissenschaftler (z.B. Postdoc, akademischer Rat) in der gleichen Arbeitsgruppe sein. Häufig wird auch ein anderer Professor (aus der gleichen Fakultät bis hin zum internationalen Projektpartner) gewählt, mit dem man zusammenarbeitet. Auch Vertreter der Industrie können im Falle einer Kooperation über eine Zweitbetreuerschaft eingebunden werden.

Der Mentor / die Mentorin

Ein Mentor oder eine Mentorin spielt dagegen eine andere Rolle. Er oder sie ist im Detail weniger wissenschaftlich im Promotionsprojekt involviert. Mentoren werden geschätzt für den Blick aufs große Ganze und sollen mehr Tipps und Tricks zu allgemeinen Fragen rund um Promotion und spätere Karrierewege geben. Auch im selten auftretenden Konfliktfall zwischen Promovierenden und Erstbetreuer können Mentoren als Vermittler auftreten. 

Die TUM-GS oder das TUM-Mentoringprogramm kann Sie bei der Suche eines Mentors / einer Mentorin  unterstützen.

Ansprechpartner des Mentoring-Programms an der TUM:

 

Welcome Office /TUM-GS
TUM Mentoring
info@gs.tum.de www.community.tum.de/mentoring/