TUM Innovation Networks
gehen an den Start

Interdisziplinäre Forschung auf neuen Wegen

[31.03.2021] Mit fächerübergreifenden TUM Innovation Networks will die Technische Universität München (TUM) noch mehr Freiräume für wissenschaftliche Kreativität und bahnbrechende Entwicklungen schaffen. Die ersten drei TUM Innovation Networks befassen sich mit der Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI), mit der Entwicklung neuartiger Materialien durch den Einsatz von maschinellem Lernen sowie mit der Erforschung von Leben in Kombination von KI und Robotik mit chemischen und biophysikalischen Experimenten.

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann setzt dabei auf die Erschließung von künftigen Innovationsfeldern über Disziplinen, Denk- und Arbeitskulturen hinweg: „Mit den TUM Innovation Netzworks fördern wir den Pioniergeist unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in potentialreichen Bereichen, die sich nur durch interdisziplinäre Forschungsansätze erfolgreich begegnen lassen. Dazu nutzen wir das kreative Potential der gesamten Universität durch neue wissenschaftliche Verbindungen zwischen unseren Schools und Departments und erschließen wissenschaftlich unkartiertes Terrain. Und wir gehen auch ins Risiko. Das heißt, wir nehmen bewusst in Kauf, dass Projekte auch mal scheitern können, aber zugleich schaffen wir die Voraussetzungen für wirklich bahnbrechende Innovationen.“

In einem kompetitiven Prozess wurden aus 32 Anträgen die drei innovativsten Projektideen ausgewählt und gehen nun als TUM Innovation Networks zum 1. April 2021 an den Start:

  • Neurotechnology for Mental Health (NEUROTECH)
  • Artificial Intelligence powered Multifunctional Material Design (ARTEMIS)
  • Robot Intelligence in the Synthesis of Life (RISE)

Weitere Informationen

Die TUM Innovation Networks sind eine der zentralen Maßnahmen der TUM Agenda 2030. Sie werden im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder mit jeweils rund 2,2 Mio. Euro über vier Jahre gefördert. Künftig sollen pro Jahr zwei weitere Projekte dazu kommen. Alle Promovierenden eines TUM Innovation Networks sind Mitglieder der International Graduate School of Science and Engineering (IGSSE) der TUM, durchlaufen das koordinierte Qualifizierungsprogramm der IGSSE und werden von jeweils zwei Principle Investigators betreut.

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