Forschungsgebiete

Nach dem Bachelor- und Masterstudium im Fach Chemie (2007–2012) an der Universität Heidelberg promovierte (2016) Dr. Storch in der Gruppe von Prof. Trapp. Der Fokus seiner Doktorarbeit lag auf der Entwicklung stereodynamischer Liganden und ihrem Einsatz in der selbstamplifizierenden Katalyse. Während des anschließenden PostDoc-Aufenthalts (2016–2018) im Labor von Prof. Miller in Yale lag der Schwerpunkt auf der Redoxinterkonversion von Chinonen sowie der positionsselektiven Katalyse mit Peptiden. Seit 2019 ist er Gruppenleiter an der TUM.

Dr. Storch (*1988) forscht auf dem Gebiet der positions- und stereoselektiven Katalyse. Hier stehen flavinbasierte Katalysatoren im Fokus, welche in der Lage sind, unterschiedliche chemische Umsetzungen zu ermöglichen. Nichtkovalente Wechselwirkungen spielen dabei eine zentrale Rolle zur Steuerung des katalytisch aktiven Zentrums. Neben grundlegendem Interesse an diesen neuen Reaktionen zielt das Katalysatordesign auf die Modifizierung organischer Verbindungen steigender Komplexität, insbesondere der Peptidnaturstoffe.

Wichtigste Auszeichungen

  • Liebig Stipendium des Fonds der Chemischen Industrie (2019)
  • DFG PostDoc-Forschungsstipendium (2017)
  • Chemiefonds-Stipendium (2013)
  • Dr. Sophie Bernthsen Preis (2012)
  • Klaus Murmann Stipendium (2010)