Dr. Terrance Hadlington

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Forschungsgebiete

Dr. Hadlingtons (geb. 1988) derzeitige Forschung fokussiert sich auf anspruchsvolle Bindungsaktivierungsprozesse an der Schnittstelle zwischen niedrig valenten Hauptgruppen (MG) -Fragmenten und Übergangsmetallen (TM). Um dieses Konzept an reale Anwendungen in der Katalyse heranzuführen, werden Single-Center-ambiphile Liganden genutzt, die ein niedrig valentes MG-Zentrum verwenden, welches in der Lage ist, als Lewis-Basis zu fungieren. Dies führt in Verbindung mit einem TM zu einem einzigartigen „Umpoled“ Bindungsaktivierungsmechanismus, wobei beispielsweise ein TM-Hydrid bei der Aktivierung von protischen Substraten generiert wird. Ein zentrales Ziel ist es, diesen Mechanismus zu verwenden, um die Hydroaminierung von Alkenen mit Ammoniak zu ermöglichen.

Dr. Hadlington erhielt seinen MChem Abschluss 2011 an der University of Bath. Danach führte er seine Doktorandenforschung bei Prof. Cameron Jones an der Monash University (Melbourne) über schwerere Tetrylene in der Katalyse durch. Während dieser Zeit verbrachte er auch vier Monate an der University of Oxford, wo er mit Prof. Simon Aldridge zusammen arbeitete. Im Anschluss arbeitete er in Berlin als Postdoktorand mit Prof. Matthias Driess zusammen. Ende 2019 startete Dr. Hadlington mit der Unterstützung eines Liebig-Stipendiums seine unabhängige Forschungskarriere an der TU München.