Dr. Stephan Hacker

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Forschungsgebiete

Dr. Stephan Hacker (*1986) befasst sich mit der Synthese von kovalenten Inhibitoren und ihrer Anwendung als Antibiotika mit neuen Wirkmechanismen. Zu diesem Zweck entwickelt er chemische Strukturen, die mit verschiedenen Aminosäureseitenketten in Proteinen reagieren können. Die synthetisierten Verbindungen verwendet er in phänotypischen Experimenten für die Identifikation von antibiotischen und antivirulenten Substanzen, sowie für eine anschließende chemoproteomische Detektion der jeweiligen Zielproteine. Mit Hilfe seiner Forschung werden neue bakterielle Prozesse identifiziert werden, die mit innovativen Antibiotika adressiert werden können.

Dr. Hacker studierte Life Science an der Universität Konstanz, wo er im Jahr 2010 seinen M.Sc.-Abschluss erhielt. Nach seiner Promotion im Bereich Nukleotidchemie in der Gruppe von Prof. Andreas Marx wechselte er im Jahr 2015 an das Scripps Research Institute in La Jolla, Kalifornien. Hier arbeitete er in der Gruppe von Prof. Benjamin Cravatt an der Entwicklung von chemoproteomischen Methoden zur Untersuchung von Lysin-reaktiven kovalenten Inhibitoren humaner Proteine. Als Liebig-Stipendiat des Fonds der Chemischen Industrie ist er seit Juli 2017 unabhängiger Nachwuchsgruppenleiter an der Technischen Universität München.