Unterstützung benachteiligter Studierender

Diversity-Dimensionen

Der Begriff Diversity bedeutet Vielfalt und beschreibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Menschen, wie die Deutsche Gesellschaft für Diversity-Management definiert.

Die Unterschiede zwischen verschiedensten Menschen lassen sich klassifizieren und in so genannte Kerndimensionen einordnen. Diese Kerndimensionen (oranger Ring) sowie die weiter gefassten äußeren Dimensionen (roter Ring) sind in folgender Abbildung dargestellt:

Niemand soll aufgrund seiner Eigenschaften oder seiner Einstellung in einer dieser Kerndimensionen von einem Studium an der Fakultät für Chemie der TU München abgehalten werden.


Unterstützung für Studierende

Aus diesem Grund besteht für alle (angehenden) Studierenden, die sich in einem der genannten Bereiche eingeschränkt und dem Großteil der anderen Studierenden gegenüber benachteiligt fühlen, die Möglichkeit, sich um Unterstützung von Seiten der Fakultät zu bewerben.

Über die Art und den Umfang der Unterstützung wird, nach grundlegender Beurteilung des Einzelfalles, in Absprache mit dem Betroffenen entschieden.

Bewerben können sich beispielsweise körperlich behinderte Studierende, die auf Unterstützung beim Besuch von Vorlesungen und Laborpraktika angewiesen sind, aber auch Studierende mit Sprachproblemen oder Studierende, die neben dem Studium Kinder großziehen.

Die Unterstützung kann je nach Bedarf finanzieller oder ideeller Art (Beratungsgespräche u.ä.) sein.

Bitte beachten Sie, dass Sie unter Umständen an entsprechende spezialisierte Stellen weiterverwiesen werden oder aber bei zu hohem Grad der Einschränkungen ein Studium an der Fakultät für Chemie möglicherweise nicht möglich sein wird.

Studierende, die Interesse an einer derartigen Förderung haben und sich dafür bewerben möchten, wenden sich bitte mit einer genauen Beschreibung der entsprechenden Umstände an frauenbeauftragte@ch.tum.de. Sie erhalten dann alle weiteren Informationen per E-Mail.