Prof. Dr. Wolfgang Domcke

W. Domcke wurde am 17. Feb. 1948 in München geboren. Er schloss sein Physikstudium 1972 an der TU München ab, promovierte dann 1975 in Theoretischer Physik (bei Brenig) an der TUM über Fragestellungen aus der Festkörper- und Molekülphysik. Nachdem er ein Jahr wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TUM war, wechselte er als Wissenschaftlicher Assistent zu L. Cederbaum an die Uni Freiburg. Seine Habilitation erfolgte 1979 in Theoretischer Physik.

1981 forschte er als DFG-Forschungsstipendiat ein Jahr bei V. McKoy am California Institute of Technology in Pasadena, bevor er auf eine befristete C2-Stelle als Professor für Theoretische Chemie nach Heidelberg ging. Es folgten 1986 eine C3-Professur (Extraordinariat) für Physikalische und Theoretische Chemie an der TUM, danach 1996 eine C4- Professur an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 1999, erfolgte dann der Ruf auf den Lehrstuhl für Theoretische Chemie als C4-Professor (Ordinarius) der TUM.

W. Domcke wurde mehrmals wissenschaftlich ausgezeichnet, darunter auch 2012 mit der Ehrendoktorwürde der Karls-Universität Prag.

Seine Arbeitsgebiete sind: Vibronische Kopplungsphänomene in der Molekülspektroskopie, Elektron-Molekül-Steuerung, elektronische Struktur angeregter Zustände, Dynamik photochemischer Elementarprozesse, Theorie der Ultrakurzzeit-Spektroskopie. Weitere Bereiche der Forschung sind die theoretischen Grundlagen der Femtochemistry (ab-initio-Charakterisierung von elementaren photochemischen Reaktionsmechanismen, Reaktionsdynamik, nichtlineare Femtosekunden-Spektroskopie von Molekülen).

(K. Jug, genealogy.theochem.uni-hannover, homepage Theor. Chemie TUM, AG Domcke, persönl. Mitteilung)

 

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