Prof. Dr. Ludwig Hofacker

G. L Hofacker wurde am 12. Jan. 1930 in Ansbach geboren. Er studierte 1948 Mathematik und Physik an der Universität Göttingen. 1958 promovierte er in Göttingen mit dem Thema: „Theorie der Wasserstoffbrückenbindung“. 1958 wurde er Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei W. Jost, Göttingen, um danach Wiss. Mitarbeiter an der Universität Uppsala bei P.O. Löwdin zu werden.

Es folgten 1962 eine Gastprofessur am Quantum Theory Project, University of Florida, USA, 1963 eine Gastdozentur am Festkörperlaboratorium der ETH Zürich, eine Associate Professur 1964 und dann 1968 eine Full-Professur an der Northwestern University, USA.

1969 folgte er dem Ruf auf eine Ordinarienstelle (C4) an die Technische Hochschule München und bekleidete damit einen der ersten Lehrstühle der Theoretischen Chemie in Deutschland.

Seit seinen frühen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigte er sich vor allem mit der Theorie zur Reaktionsdynamik zu Wasserstoffbrücken und –Transfer, und zu Struktur-Funktions-Beziehungen von Enzymen. Seine wissenschaftliche Ausrichtung war sehr breit. Obwohl seine Publikationsliste dies nicht unbedingt zeigt, gab er doch seinen Schülern immer die Möglichkeit mit eigenständigen Publikationen ihre Laufbahn zu fördern.

L. Hofacker ist seit 1972 Mitherausgeber von J. Chemical Physics

1998 erfolgte Prof. L. Hofackers Emeritierung.

(Karl Jug, Theoretical Chemistry Project (Uni Hannover), Internetrecherche, persönliche Mitteilung J. Manz)

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