Prof. Dr. Ulrich Heiz

U. Heiz wurde am 24. Aug. 1960 in Bern geboren. Er besuchte das Gymnasium Bern Neufeld, studierte Chemie an der Universität Bern. Er schloss sein Chemiestudium 1987 ab und promovierte ebenda 1991 in Physikalischer Chemie. Gefördert durch Stipendien der Andrew Mellon Foundation und der Swiss National Science Foundation forschte er am Laboratorium der Exxon Research and Engineering Company und der University of Pittsburgh. 1998 erfolgte seine Habilitation an der Universität Lausanne. Danach führte ihn sein Weg nach Japan und nach Berlin (AvH-Fellow). 2000 folgte er einem Ruf auf eine C4-Professur an die Universität Ulm, und nahm 2004 den Ruf auf den Lehrstuhl I für Physikalische Chemie der TUM in Nachfolge von E.W. Schlag an.

U. Heiz erforscht die physikalischen und chemischen Eigenschaften von kleinsten Materieteilchen mit Größen im nicht-skalierbaren Bereich. In diesem Größenbereich werden die Eigenschaften der Teilchen (Cluster) durch die exakte Anzahl von Atomen bestimmt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden zum Verständnis der Nanokatalyse, der asymmetrischen Katalyse sowie der Photokatalyse verwendet. Zudem erfolgt eine Charakterisierung und Entwicklung von neuen optischen Materialien, basierend auf größenselektierten Clustern.

U. Heiz erhielt mehrere Preise (z.B. ERC Advanced Grant), und ist u.a. Mitglied des AvH-Stiftungsboards. Mehrere Rufe auf Professuren nach Übersee, wie an die University of California, Berkeley oder an das Georgia Institute of Technology, USA, lehnte er ab.

(TUM- Homepage Fakultät Chemie, Internetrecherche, persönliche Mitteilung)

 

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